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Türen und Fenster Kuntze GmbH: Tradition und Moderne

Die Türen und Fenster Kuntze GmbH verbindet traditionelles Handwerk mit moderner Fertigung – so gelingen Auswahl, Bestellung und Einbau ohne Fehler.

Kategorie Fenster und Türen
Autor Torsten Reimann
Veröffentlicht
Lesezeit 6 Min.
Türen und Fenster Kuntze GmbH: Tradition und Moderne

Wer bei der Türen und Fenster Kuntze GmbH ein Angebot für neue Fenster oder eine Haustür einholt, sollte vor dem ersten Beratungstermin wissen, welche Systeme, Fristen und Kosten tatsächlich auf ihn zukommen. Einen Überblick über die gesamte Anbieterlandschaft liefert der Grundlagenartikel zu Fenster- und Türunternehmen; hier geht es konkret um Produktpalette, Ablauf und Preise bei Kuntze sowie darum, woran sich Angebote von Kuntze und vergleichbaren Betrieben messen lassen.

Welche Fenster- und Türsysteme bietet die Kuntze GmbH an?

Das Sortiment deckt die drei gängigen Rahmenmaterialien ab: Kunststoff, Holz und Aluminium sowie Kombinationen aus Holz und Aluminium. Für Sanierungsprojekte im Bestand kommen meist Kunststofffenster mit Mehrkammerprofil zum Einsatz, während bei Neubauten und gehobenen Sanierungen zunehmend Holz-Alu-Konstruktionen gefragt sind, die die Optik von Massivholz mit einer witterungsfesten Außenschale verbinden. Genau in diesem Materialspektrum bewegen sich auch Betriebe wie die WERU Fenster und Türen GmbH oder die WMS Fenster und Türen GmbH, sodass sich Angebote hinsichtlich Rahmenaufbau und Verglasung direkt vergleichen lassen.

Technisch entscheidend ist der Uw-Wert des gesamten Fensterelements, nicht nur der Ug-Wert der Verglasung. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt bei einem Fenstertausch im Bestand in der Regel einen Uw-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K); Standardausführungen mit Dreifachverglasung liegen häufig bei 0,95 bis 1,1 W/(m²K). Wer eine Förderung anstrebt, sollte diesen Wert schriftlich im Angebot verlangen, da er die Grundlage für die spätere Fördermittelprüfung bildet.

Bei Haustüren spielt neben der Dämmung vor allem die Einbruchhemmung eine Rolle. Türen mit Widerstandsklasse RC2 gelten inzwischen als Mindeststandard für frei zugängliche Eingänge, RC3 kommt bei erhöhtem Sicherheitsbedarf zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass Schließzylinder, Bänder und Beschlag als geprüftes Gesamtsystem nach DIN EN 1627 zertifiziert sind – ein nachträglich aufgerüsteter Standardbeschlag erfüllt die Klasse nicht.

Vom Aufmaß bis zur Montage: So läuft die Bestellung ab

Der Prozess folgt bei den meisten Fachbetrieben derselben Reihenfolge, und Abweichungen davon sind ein erstes Warnsignal:

  1. Beratung und Bedarfsaufnahme – Material, Verglasung, Öffnungsart und gewünschte Sicherheitsklasse werden festgelegt.
  2. Verbindliches Aufmaß vor Ort – erst nach dem Aufmaß, nicht vor dem Vertragsabschluss, sollte die Bestellung ausgelöst werden, da Fertigmaße immer von Rohbaumaßen abweichen.
  3. Fertigung – je nach Auslastung und Sonderanfertigung sechs bis zehn Wochen, bei Standardgrößen aus Serienproduktion oft kürzer.
  4. Montagetermin und Bauablauf vor Ort – Ausbau der Altfenster, Einbau, Abdichtung, Entsorgung des Bauschutts.
  5. Abnahme – Funktionsprüfung von Beschlägen, Dichtungen und gegebenenfalls Rollläden, schriftliche Übergabe mit Gewährleistungsbeginn.

Der häufigste Fehler passiert schon bei Schritt zwei: Wird nach dem groben Kostenvoranschlag sofort bestellt, ohne dass ein Monteur die tatsächlichen Öffnungsmaße, die Beschaffenheit der Laibung und eventuelle Unebenheiten im Mauerwerk geprüft hat, drohen Nacharbeiten oder ein verzögerter Liefertermin.

Ebenso wichtig ist die Montage selbst: Fachbetriebe arbeiten nach der RAL-Montagerichtlinie, die eine dreistufige Abdichtung der Anschlussfuge vorschreibt – innen luftdicht, in der Mitte wärmedämmend, außen schlagregendicht. Wird diese Abfolge vertauscht oder eine Ebene weggelassen, entstehen Wärmebrücken, die sich erst Monate später als Feuchteflecken oder Schimmel an der Laibung zeigen. Lassen Sie sich die Ausführung nach RAL-Richtlinie ausdrücklich im Angebot bestätigen.

Was kosten neue Fenster und Türen – und welche Förderung ist möglich?

Die Preisspanne hängt stark von Material, Größe und Ausstattung ab. Zur groben Orientierung, jeweils inklusive fachgerechter Montage:

ElementAusführungPreisrahmen pro Stück
Fenster KunststoffStandardgröße, Dreifachglasca. 400–650 €
Fenster Holz-AluStandardgröße, Dreifachglasca. 800–1.500 €
Haustür AluminiumRC2, gedämmtca. 1.800–4.000 €

Diese Spannen sind Richtwerte; Sonderformate, Rollläden, Insektenschutz oder abweichende Farbtöne (RAL-Sonderfarben) schlagen zusätzlich zu Buche. Wer mehrere Vergleichsangebote einholen möchte, fragt neben Kuntze häufig zusätzlich bei der E&E Fenster und Türen GmbH oder der AZ Fenster und Türen GmbH an, um Preisniveau, Lieferzeiten und Montagekapazitäten in der jeweiligen Region abzugleichen.

Beim Fenstertausch mit Uw-Wert bis 0,95 W/(m²K) kommt in der Regel eine Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Zuschuss in Betracht; alternativ lässt sich die Investition über § 35c EStG steuerlich über drei Jahre absetzen, allerdings nicht beides gleichzeitig für dieselbe Maßnahme. Der Antrag muss vor Beauftragung des Betriebs gestellt werden – wer erst nach Vertragsunterschrift den Zuschuss beantragt, geht in vielen Fällen leer aus. Lassen Sie sich vom Fachbetrieb die für den Antrag nötigen technischen Kennwerte (Uw-Wert, g-Wert der Verglasung) schriftlich bestätigen, bevor Sie unterschreiben.

Anbietervergleich: Worauf Sie bei Angeboten achten sollten

Ein günstiger Preis allein sagt wenig über die Qualität der Ausführung aus. Prüfen Sie stattdessen folgende Punkte bei jedem Angebot, auch bei Kuntze:

  • RAL-Gütezeichen für Fenster oder Türen als Nachweis, dass Produktion und Montage regelmäßig fremdüberwacht werden.
  • Eigene Monteure statt Subunternehmer – Betriebe mit eigenem Montageteam übernehmen Gewährleistung und Ausführung aus einer Hand.
  • Gewährleistungsfrist – üblich sind fünf Jahre auf Material, teils zehn Jahre auf die Verglasung; das sollte schriftlich im Vertrag stehen, nicht nur mündlich zugesichert werden.
  • Referenzen und Bestandszeit – traditionsreiche Familienbetriebe wie die Gutbrod Fenster und Türen GmbH & Co. KG stützen ihr Angebot häufig auf jahrzehntelange handwerkliche Erfahrung; das ist ein sinnvolles Vergleichskriterium, wenn Sie die Verlässlichkeit eines regionalen Anbieters einschätzen wollen.

Fordern Sie außerdem immer ein Angebot mit Einzelpositionen statt einer Pauschalsumme an. So lässt sich erkennen, ob Demontage, Entsorgung der Altfenster, Baustellenabsicherung und die abschließende Reinigung enthalten sind – Positionen, die bei einem reinen Pauschalpreis gern nachträglich zusätzlich berechnet werden.

Eigenleistung oder Fachbetrieb: Wo verläuft die Grenze?

Reine Vorarbeiten wie das Ausräumen der Fensterbänke, das Abnehmen von Vorhängen und Rollladenkästen oder das Bereitstellen eines freien Zugangswegs lassen sich problemlos in Eigenregie erledigen. Auch der reine Austausch einer Fensterbank ohne Eingriff in die Statik ist für geübte Heimwerker machbar.

Der eigentliche Ein- und Ausbau von Fenstern und Türen gehört dagegen in die Hände eines Fachbetriebs. Gründe dafür sind nicht nur handwerklicher Natur:

  • Die geforderte GEG-konforme Ausführung und die RAL-gerechte Abdichtung lassen sich ohne entsprechendes Werkzeug und Erfahrung kaum verlässlich herstellen.
  • Gewährleistung und Fördermittelnachweis setzen häufig eine fachbetriebliche Rechnung mit ausgewiesenen technischen Kennwerten voraus – eine Eigenmontage schließt beides in der Regel aus.
  • Bei tragenden Wänden oder einer Vergrößerung der Fensteröffnung ist ein Statiker sowie in vielen Bundesländern eine Baugenehmigung erforderlich; ohne diese Freigabe drohen Bußgelder und der spätere Rückbau auf eigene Kosten.
  • An denkmalgeschützten Gebäuden ist der Fenstertausch häufig genehmigungspflichtig und an bestimmte Materialien oder Sprossenteilungen gebunden – hier ist vor jeder Bestellung Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde nötig.

Ein typisches Warnzeichen für Probleme nach dem Einbau sind Zugluft an der Laibung, sichtbare Kondensation zwischen den Scheiben oder ein Fenster, das sich nur mit Kraftaufwand schließen lässt – in allen drei Fällen lohnt sich die zügige Kontaktaufnahme mit dem ausführenden Betrieb, solange die Gewährleistung noch läuft.

Fazit

Wer bei der Türen und Fenster Kuntze GmbH bestellt, profitiert von einem breiten Materialangebot und einer klar strukturierten Auftragsabwicklung, sollte aber jeden Schritt – vom verbindlichen Aufmaß über die RAL-gerechte Montage bis zur Fördermittelbeantragung – aktiv einfordern und schriftlich absichern. Ein Vergleich mit ähnlich aufgestellten Anbietern zeigt schnell, ob Preis, Gewährleistung und Ausführungsqualität zueinander passen.

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