Wer bei der WMS Fenster und Türen GmbH ein Angebot für neue Fenster oder Haustüren einholen will, durchläuft denselben Weg wie bei jedem seriösen Fachbetrieb dieser Branche: Aufmaß, Angebotsvergleich, Vertragsprüfung, Bestellung und fachgerechte Montage. Welche Kriterien ein Fenster- und Türenunternehmen grundsätzlich auszeichnen, ist Thema des übergeordneten Ratgebers zu Fenster- und Türenbetrieben – dieser Beitrag konzentriert sich darauf, welche konkreten Schritte, Unterlagen und Kosten beim Auftrag anfallen und woran Sie in jeder Phase erkennen, ob etwas schiefläuft.
Angebot einholen: Ablauf und Unterlagen für den ersten Kontakt
Am Anfang steht immer ein Aufmaß vor Ort, entweder durch den Betrieb selbst oder – bei größeren Vorhaben – durch einen unabhängigen Vertreter. Ohne exaktes Aufmaß der Rohbaumaße, Laibungstiefen und vorhandenen Anschlusssituation ist jedes schriftliche Angebot nur eine grobe Kalkulation, keine belastbare Grundlage für eine Bestellung.
Für ein aussagekräftiges Erstgespräch sollten Sie folgende Unterlagen bereithalten:
- Grundriss oder zumindest eine Skizze der betroffenen Räume mit Fenster- und Türpositionen
- Fotos der bestehenden Fenster und Türen von innen und außen
- Angaben zur gewünschten Nutzung (Wohnraum, Keller, Dachgeschoss) und zu Sonderwünschen wie Rollläden, Insektenschutz oder einbruchhemmender Ausstattung
- Bei energetischer Sanierung: den letzten Energieausweis oder zumindest Baujahr und Dämmstandard des Gebäudes
Die Kosten für Kunststofffenster mit Standardverglasung liegen am Markt üblicherweise deutlich niedriger als für Holz- oder Holz-Aluminium-Konstruktionen, während schallschutzoptimierte oder einbruchhemmende Ausführungen (RC2 oder höher) einen spürbaren Aufpreis bedeuten. Ein seriöses Angebot schlüsselt Material, Verglasung, Beschlag, Montage und eventuelle Zusatzleistungen wie Entsorgung der Altfenster einzeln auf – Pauschalpreise ohne Positionsliste erschweren später den Vergleich mit Konkurrenzangeboten erheblich.
Häufiger Fehler in dieser Phase: Angebote werden nur nach dem Endpreis verglichen, ohne auf identische technische Parameter zu achten. Ein U-Wert-Unterschied von wenigen Zehnteln bei der Verglasung oder ein anderer Rahmenaufbau kann den Preisunterschied vollständig erklären und macht den scheinbar günstigeren Anbieter nicht automatisch schlechter oder besser.
Vertrag, Förderung und Garantie: Was vor der Unterschrift zu prüfen ist
Bevor ein Auftrag unterschrieben wird, gehört die Prüfung der Vertragsgrundlage an erste Stelle. Verträge nach VOB/B unterscheiden sich in Fristen, Abnahme und Gewährleistung von Verträgen nach BGB-Werkvertragsrecht; bei privaten Bauherren ist meist BGB-Recht mit einer fünfjährigen Gewährleistungsfrist einschlägig, was Sie ausdrücklich im Vertrag nachlesen sollten.
Weitere Punkte, die vor der Unterschrift geklärt sein müssen:
- Liefertermin und Vertragsstrafe bei Verzug, besonders wenn Fenster erst nach Sonderanfertigung produziert werden
- Anzahlungshöhe – üblich sind Teilzahlungen nach Baufortschritt, eine vollständige Vorkasse vor Lieferung ist unüblich und sollte hinterfragt werden
- Montage nach RAL-Montagerichtlinie mit innen luftdichtem und außen diffusionsoffenem Anschluss – dies gehört in die Leistungsbeschreibung, nicht nur ins Verkaufsgespräch
- Förderfähigkeit: Für energetische Sanierungen mit Zuschüssen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude müssen Antrag und Fachunternehmererklärung vor Auftragserteilung beziehungsweise vor Maßnahmenbeginn vorliegen – wird das übersehen, entfällt der Zuschuss vollständig
Prüfen Sie außerdem, ob die eingebauten Produkte ein RAL-Gütezeichen oder eine vergleichbare Herstellerzertifizierung tragen und ob der Betrieb die Montage mit eigenen Fachkräften oder über Subunternehmer ausführt. Beides ist rechtlich zulässig, sollte aber im Vertrag transparent stehen, damit im Gewährleistungsfall klar ist, wer haftet.
Ein wiederkehrender Fehler: Bauherren unterschreiben, ohne die Leistungsbeschreibung mit dem mündlich besprochenen Umfang abzugleichen. Zusatzleistungen wie neue Fensterbänke innen und außen, Rollladenanpassung oder das Verputzen der Laibung nach Einbau werden oft mündlich zugesagt, tauchen im schriftlichen Vertrag aber nicht auf und führen später zu Streit über Nachforderungen.
Wie läuft die Montage konkret ab?
Nach Vertragsabschluss folgt die Produktion, deren Dauer je nach Auftragslage und Sonderanfertigung mehrere Wochen betragen kann. Diese Zeit sollten Sie nutzen, um die Baustelle vorzubereiten: Möbel und Vorhänge im Arbeitsbereich abräumen, Zugangswege freihalten und bei bewohnten Räumen eine Staubschutzabdeckung einplanen.
Der eigentliche Montagetag folgt einer festen Reihenfolge, die aus gutem Grund eingehalten wird:
- Ausbau der alten Fenster oder Türen inklusive Entfernen von altem Dichtmaterial und Prüfung der Laibung auf Schäden oder Feuchtigkeit
- Kontrolle des Rohbaumaßes vor Ort – weicht es vom ursprünglichen Aufmaß ab, muss dies vor dem Einsetzen geklärt werden, sonst drohen Wärmebrücken oder undichte Anschlussfugen
- Einsetzen und Ausrichten des neuen Elements mit Distanzklötzen, lotrecht und im Winkel geprüft
- Befestigung über Rahmendübel oder Montagewinkel, abgestimmt auf den Wandaufbau
- Abdichtung der Anschlussfuge: innen luftdicht (Kompriband oder Klebefolie), in der Mitte wärmedämmend (PU-Schaum oder Dämmstreifen), außen schlagregendicht und dampfdiffusionsoffen
- Funktionsprüfung von Beschlägen, Griffen und gegebenenfalls Rollläden
Diese Reihenfolge verhindert die häufigsten Bauschäden an neuen Fenstern: Kondenswasser in der Laibung durch fehlende innere Luftdichtheit, Schimmelbildung an der Fuge durch falschen Dämmstoffaufbau und Zuglufterscheinungen durch unzureichende Abdichtung nach außen. Bei größeren Sanierungsprojekten mit vielen Elementen ist ein abschließender Blower-Door-Test sinnvoll, um die Luftdichtheit objektiv nachzuweisen – seriöse Betriebe bieten diesen an oder empfehlen ihn zumindest.
Nach der Montage folgt die Abnahme: Prüfen Sie sichtbare Fugen, Dichtungen und die Funktion aller beweglichen Teile gemeinsam mit dem Monteur, bevor Sie unterschreiben. Mängel, die erst nach der Abnahme auffallen, sind zwar innerhalb der Gewährleistung weiterhin abgesichert, lassen sich aber vor Ort deutlich schneller und unkomplizierter klären.
WMS oder ein anderer Anbieter? So vergleichen Sie richtig
Am Markt für Fenster und Türen treffen unterschiedliche Geschäftsmodelle aufeinander, und diese Unterschiede erklären oft mehr über Preis und Ablauf als der Firmenname allein. Ein regionaler Fachbetrieb wie die e & e Fenster und Türen GmbH oder die AZ Fenster und Türen GmbH kauft Fensterelemente typischerweise bei einem Systemhersteller ein und übernimmt Beratung, Aufmaß und Montage selbst – Vorteil ist meist kurze Reaktionszeit und ein fester Ansprechpartner vor Ort.
Demgegenüber steht ein Herstellerbetrieb wie die Weru Fenster und Türen GmbH, der eigene Profilsysteme produziert und häufig über einen Direktvertrieb mit eigenem Außendienst arbeitet. Das kann Vorteile bei der Produktverfügbarkeit bringen, bedeutet aber auch, dass die Montage vor Ort oft an Partnerbetriebe vergeben wird – ein Punkt, den Sie im Vertrag ausdrücklich klären sollten.
Familiengeführte Betriebe wie die Gutbrod Fenster und Türen GmbH & Co KG oder regionale Fachbetriebe wie die MB Fenster und Türen GmbH setzen häufig auf langfristige Kundenbeziehungen und Referenzobjekte in der Region – hier lohnt es sich, gezielt nach abgeschlossenen Projekten in der Nachbarschaft zu fragen, statt nur auf Online-Bewertungen zu vertrauen.
Für den direkten Vergleich zwischen WMS und Alternativanbietern helfen folgende Kriterien:
| Kriterium | Worauf achten |
|---|---|
| Eigene Montage oder Subunternehmer | Steht im Vertrag, wer haftet und wer ansprechbar ist |
| Referenzen vor Ort | Abgeschlossene Projekte in vergleichbarer Bausituation nachfragen |
| Reaktionszeit im Gewährleistungsfall | Vertraglich fixierte Fristen statt mündlicher Zusagen |
| Produktzertifizierung | RAL-Gütezeichen oder vergleichbarer Nachweis für Rahmen und Verglasung |
| Preistransparenz | Positionsliste statt Pauschalpreis, damit Angebote vergleichbar sind |
Ein Angebot lohnt sich generell erst dann als Vergleichsgrundlage, wenn mindestens zwei bis drei Anbieter die identischen technischen Vorgaben – Verglasung, U-Wert, Sicherheitsklasse – kalkuliert haben. Nur so lässt sich beurteilen, ob ein günstigerer Preis auf effizienterer Fertigung beruht oder auf abgespeckter Ausstattung.
Fazit
Der Weg zum fertig montierten Fenster oder zur neuen Haustür folgt bei der WMS Fenster und Türen GmbH wie bei vergleichbaren Fachbetrieben einem klaren Ablauf: präzises Aufmaß, transparentes Angebot mit vollständiger Positionsliste, ein Vertrag mit eindeutigen Regelungen zu Fristen, Förderung und Gewährleistung, und eine Montage, die die RAL-Anschlussregeln einhält. Wer diese Reihenfolge kennt und an jedem Schritt gezielt nachfragt, erkennt Lücken im Angebot frühzeitig und kann Anbieter – ob WMS oder ein regionaler beziehungsweise überregionaler Wettbewerber – anhand vergleichbarer Kriterien statt allein anhand des Endpreises beurteilen.