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MB Fenster und Türen GmbH: Handwerkliche Qualität

Wer MB Fenster und Türen GmbH beauftragen will, sollte Ablauf, Kosten und Vertragsdetails kennen – hier die konkreten Schritte zur Montage.

Kategorie Fenster und Türen
Autor Katharina Vogt
Veröffentlicht
Lesezeit 6 Min.
MB Fenster und Türen GmbH: Handwerkliche Qualität

Wer ein Unternehmen wie MB Fenster und Türen GmbH mit dem Austausch oder Einbau von Fenstern und Türen beauftragen will, durchläuft immer denselben Ablauf: Anfrage, Aufmaß, Angebot, Vertrag, Montage nach RAL-Richtlinie und Abnahme. Wie diese Schritte konkret aussehen, welche Kosten dabei anfallen und was dabei häufig schiefläuft, unterscheidet regionale Fachbetriebe teils erheblich von größeren Anbietern wie WERU Fenster und Türen GmbH – dieser Artikel geht die einzelnen Stationen der Reihe nach durch.

So läuft die Beauftragung ab: von der Anfrage bis zur Montage

Der erste Kontakt sollte immer mit einem Vor-Ort-Aufmaß beginnen, nicht mit einer Ferndiagnose per Foto. Fenster- und Türöffnungen weichen im Altbau häufig mehrere Zentimeter von der Nennmaß-Zeichnung ab, weil Mauerwerk arbeitet oder frühere Umbauten schief ausgeführt wurden. Ein seriöser Betrieb misst jede Öffnung einzeln, prüft die Laibung auf Rechtwinkligkeit und dokumentiert vorhandene Schäden an Sturz, Fensterbank und Putz, bevor er ein verbindliches Angebot erstellt.

Nach dem Aufmaß folgt die Angebotsphase. Hier lohnt sich ein Vergleich mehrerer Betriebe: Neben MB Fenster und Türen GmbH bieten auch e & e Fenster und Türen GmbH oder AZ Fenster und Türen GmbH ähnliche Leistungspakete aus Beratung, Fertigung und Montage aus einer Hand an. Der Vorteil solcher Komplettangebote liegt darin, dass Gewährleistung und Haftung bei einem einzigen Ansprechpartner liegen und nicht zwischen Fensterhersteller und Monteur aufgeteilt werden.

Erst nach schriftlicher Auftragsbestätigung beginnt die Fertigung der Elemente, die je nach Material und Auslastung zwischen zwei und acht Wochen dauert. Verbindliche Liefertermine sollten schriftlich fixiert sein, da Verzögerungen bei Sonderanfertigungen – etwa bei Rundbogenfenstern oder denkmalgerechten Sprossenteilungen – keine Seltenheit sind.

  • Anfrage und Terminvereinbarung für das Aufmaß
  • Vor-Ort-Aufmaß mit Dokumentation von Maßen und Bausubstanz
  • Schriftliches Angebot mit Positionsliste
  • Auftragsbestätigung und Fertigungszeitraum
  • Montagetermin mit Vorbereitungshinweisen für den Kunden

Was ein Angebot enthalten muss und was es kostet

Ein belastbares Angebot listet jedes Element einzeln auf: Material des Rahmens (PVC, Holz, Aluminium oder Verbund), Verglasungsart, Uw-Wert, Beschlagstyp und Öffnungsart. Fehlt eine dieser Angaben, lässt sich später nicht prüfen, ob tatsächlich das bestellte Produkt geliefert wurde. Auch WMS Fenster und Türen GmbH und vergleichbare Betriebe weisen diese Werte üblicherweise getrennt für Material, Verglasung und Montage aus, damit Kunden die Positionen nachvollziehen können.

Bei den Kosten gilt als grobe Orientierung: Ein Standard-Kunststofffenster mit Dreifachverglasung und fachgerechtem Einbau kostet inklusive Demontage des Altfensters, Entsorgung und RAL-Montage meist zwischen 800 und 1.500 Euro pro Element, abhängig von Größe und Ausstattung. Holz- oder Aluminiumfenster liegen deutlich darüber, ebenso Sonderformen wie bodentiefe Fenster oder Hebe-Schiebetüren, die wegen ihres Gewichts zusätzliche Unterkonstruktionen erfordern.

Häufiger Fehler bei der Angebotsprüfung: Der Preis pro Fenster wird verglichen, ohne auf identische Leistungsumfänge zu achten. Ein Angebot ohne Entsorgung des Altmaterials, ohne neue Fensterbänke innen und außen oder ohne fachgerechten Fugenanschluss wirkt günstiger, verursacht aber später zusätzliche Kosten oder mangelhafte Ausführung.

  • Materialpreis für Rahmen und Verglasung je Element
  • Demontage und Entsorgung der Altfenster
  • Fensterbänke innen und außen inklusive Anschluss
  • RAL-Montage mit Dichtungssystem
  • Anfahrt, Gerüst oder Hebebühne bei oberen Geschossen

Aufmaß und Montage nach RAL-Richtlinie: Was Handwerksbetriebe beachten müssen

Der fachgerechte Einbau folgt dem RAL-Montage-Leitfaden, der die Anschlussfuge zwischen Baukörper und Fensterrahmen in drei Funktionsebenen gliedert: innen luftdicht, in der Mitte wärmedämmend, außen schlagregendicht und dampfdiffusionsoffen. Wird nur mit PU-Schaum ausgeschäumt, ohne diese Ebenen sauber zu trennen, entstehen Wärmebrücken und Feuchteschäden im Mauerwerk, die oft erst nach Jahren als Schimmel an der Laibung sichtbar werden.

Vor dem Einbau prüft der Monteur die Tragfähigkeit von Sturz und Laibung sowie die Ebenheit der Anschlussflächen. Bei Abweichungen von mehr als einem Zentimeter muss die Öffnung vorbereitet werden, etwa durch Anputzen oder das Einbringen von Ausgleichskeilen, bevor das Element eingesetzt wird. Wird dieser Schritt übersprungen, sitzt das Fenster schief im Rahmen, Flügel schleifen oder schließen nicht mehr dicht.

Ein Punkt, der reine Materialänderungen von genehmigungspflichtigen Eingriffen trennt: Der reine Austausch eines Fensters in vorhandener Größe ist in der Regel anzeige- und genehmigungsfrei. Sobald jedoch die Öffnung vergrößert, ein Sturz verändert oder eine tragende Wand durchbrochen wird, ist eine statische Prüfung durch einen Bauingenieur sowie je nach Bundesland eine Bauanzeige oder Baugenehmigung erforderlich. Bei Gebäuden unter Denkmalschutz gilt zusätzlich eine Abstimmungspflicht mit der Denkmalschutzbehörde, bevor Fensterteilungen, Materialien oder Farben geändert werden dürfen.

Persönliche Schutzausrüstung ist bei der Montage kein Nebenaspekt: Schnittschutzhandschuhe beim Umgang mit Isolierglaskanten, Schutzbrille beim Ausschäumen und beim Bohren in Mauerwerk sowie Absturzsicherung bei Arbeiten an oberen Geschossen gehören zum Standard eines seriösen Betriebs. Fehlt diese Ausrüstung sichtbar auf der Baustelle, ist das ein frühes Warnzeichen für laxe Arbeitsweise auch bei anderen Details.

Vertrag, Gewährleistung und Abnahme: Worauf Sie bestehen sollten

Der Vertrag sollte neben Preis und Leistungsumfang auch den Montagetermin, die Zahlungsmodalitäten und die Gewährleistungsfrist klar regeln. Üblich ist eine Anzahlung bei Auftragserteilung, eine weitere Rate bei Lieferung der Elemente und die Restzahlung erst nach mängelfreier Abnahme – niemals die volle Summe vor Fertigstellung. Betriebe wie Gutbrod Fenster und Türen GmbH & Co KG arbeiten üblicherweise mit gestaffelten Zahlungsplänen, die genau diesen Ablauf abbilden.

Die gesetzliche Gewährleistung für Werkleistungen beträgt nach BGB fünf Jahre ab Abnahme, sofern die Fenster fest mit dem Gebäude verbunden werden – was beim RAL-gerechten Einbau der Regelfall ist. Wird nach VOB/B vereinbart, gilt ebenfalls in der Regel eine vierjährige Frist für Bauwerke. Diese Frist deckt sowohl Materialmängel als auch Ausführungsfehler bei der Montage ab, nicht jedoch normale Abnutzung von Dichtungen oder Beschlägen.

Die Abnahme sollte niemals nur mündlich erfolgen. Ein Abnahmeprotokoll hält fest, welche Elemente eingebaut wurden, ob Funktionsprüfungen an Beschlägen und Dichtungen durchgeführt wurden und ob sichtbare Mängel bestehen. Erst mit Unterschrift unter dieses Protokoll beginnt die Gewährleistungsfrist zu laufen, und erst dann wird die Restzahlung fällig.

Typische Mängel, die bei der Abnahme geprüft werden sollten:

  • Gleichmäßiger Spalt zwischen Flügel und Rahmen an allen Seiten
  • Leichtgängiges Öffnen und Schließen ohne Kraftaufwand
  • Saubere, lückenlose Anschlussfugen ohne sichtbaren Bauschaum
  • Funktionierende Verriegelung an mehreren Punkten des Flügels
  • Unbeschädigte Oberflächen an Rahmen, Glas und Fensterbank

Fördermittel nutzen: Was vor der Beauftragung zu klären ist

Für den Fenstertausch aus energetischen Gründen stehen Zuschüsse über das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude zur Verfügung, sofern die neuen Elemente einen definierten Höchstwert für den Wärmedurchgangskoeffizienten Uw nicht überschreiten. Der Antrag muss vor Auftragserteilung gestellt werden – wer zuerst bestellt und danach den Zuschuss beantragt, geht in der Regel leer aus.

Ein Fachbetrieb sollte in der Lage sein, die technischen Datenblätter mit den geforderten Kennwerten direkt mitzuliefern, damit der Förderantrag ohne Nachfragen bearbeitet werden kann. Fehlen diese Nachweise oder wird ein Uw-Wert lediglich geschätzt statt durch Prüfzeugnis belegt, verzögert sich die Bewilligung erheblich oder wird ganz abgelehnt.

Alternativ zum Zuschuss kann ein zinsgünstiger Kredit für energetische Einzelmaßnahmen in Anspruch genommen werden, der über die Hausbank beantragt wird. Auch hier gilt die gleiche Reihenfolge: Förderzusage vor Vertragsunterschrift, nicht danach.

Wer sich vorab bei mehreren Betrieben informiert, findet schnell heraus, dass die Beratung zu Fördermitteln unterschiedlich intensiv ausfällt. Ein Betrieb, der von sich aus auf Fristen, Höchstwerte und notwendige Nachweise hinweist, erspart dem Kunden nachträglichen Ärger mit der Bewilligungsstelle deutlich zuverlässiger als einer, der Förderfragen komplett dem Kunden überlässt.

Fazit

Die Beauftragung eines Fenster- und Türenbetriebs folgt einem festen Muster aus Aufmaß, detailliertem Angebot, RAL-gerechter Montage und dokumentierter Abnahme – unabhängig davon, ob es sich um MB Fenster und Türen GmbH oder einen vergleichbaren regionalen Anbieter handelt. Wer bei jedem dieser Schritte auf schriftliche Nachweise, klare Kennwerte und eine saubere Zahlungsstaffel besteht, vermeidet die häufigsten Streitpunkte rund um Kosten, Termine und Gewährleistung. Bleiben Fragen zur Auswahl des passenden Unternehmens insgesamt offen, liefert der übergeordnete Beitrag zu Fenster- und Türenunternehmen die breitere Einordnung dazu.

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