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Hörmann Fenster und Türen: Sortiment

Hörmann Fenster und Türen bietet Haustüren, Fenster und Zubehör für Neubau und Sanierung – hier erfahren Sie Sortiment, Kosten und Bestellablauf.

Kategorie Fenster und Türen
Autor Torsten Reimann
Veröffentlicht
Lesezeit 5 Min.
Hörmann Fenster und Türen: Sortiment

Wer nach Hörmann Fenster und Türen sucht, will meist wissen, was konkret im Programm steckt, welche Materialien und Ausstattungen zur Wahl stehen und wie der Kauf vom Aufmaß bis zum Einbau abläuft. Dieser Beitrag geht genau diese Fragen durch, ohne die allgemeine Herstellerübersicht der Region zu wiederholen.

Welche Fenstertypen und Materialien gehören zum Sortiment?

Das Fensterprogramm deckt die drei üblichen Rahmenmaterialien ab: Kunststoff, Holz und Aluminium sowie Kombinationen aus Holz und Aluminium. Kunststofffenster bilden dabei meist das Einstiegssegment für Neubau und Modernisierung, weil sie bei guten Dämmwerten pflegeleicht und vergleichsweise günstig sind. Holz-Alu-Fenster richten sich an Bauherren, die die warme Optik von Holz innen und eine wetterfeste, wartungsarme Aluminiumschale außen kombinieren wollen.

Bei der Verglasung ist Dreifachverglasung inzwischen Standard, wenn ein Neubau nach aktuellen energetischen Vorgaben errichtet wird. Wichtige Kennwerte, die im Angebot stehen sollten:

  • Uw-Wert des gesamten Fensters (Rahmen plus Glas), nicht nur der Ug-Wert der Scheibe allein
  • Schallschutzklasse, relevant an stark befahrenen Straßen oder bei Schlafräumen zur Straßenseite
  • Einbruchhemmklasse (RC1N bis RC2), besonders für ebenerdige Fenster und Terrassentüren

Ein häufiger Fehler bei der Bestellung: Kunden vergleichen nur den Quadratmeterpreis, ohne auf gleiche Glasstärke, gleiche RC-Klasse und identische Beschlagsqualität zu achten. Zwei Angebote mit demselben Preis können technisch sehr unterschiedlich ausgestattet sein, was sich erst nach Jahren beim Wärmeverlust oder bei einem Einbruchsversuch zeigt.

Haustüren und Innentüren: Ausstattung und Sicherheitsniveau

Neben Fenstern gehören Haustüren zum Kernsortiment, meist in Aluminium oder Kunststoff, seltener in Holz. Die Türblätter werden mit Mehrfachverriegelung angeboten, üblich sind drei bis fünf Schließpunkte, die über einen Profilzylinder oder zunehmend über elektronische Zutrittssysteme mit Fingerprint oder Codetastatur ausgelöst werden. Für den Wärmeschutz zählt auch hier ein geprüfter Ud-Wert der kompletten Tür, da Türblatt, Rahmen und Schwelle unterschiedlich stark zur Gesamtdämmung beitragen.

Bei der Einbruchhemmung gilt: Eine Haustür ohne zertifizierte RC-Klasse bietet trotz massivem Türblatt oft nur wenig Widerstand, weil Bänder, Schließbleche und Rahmenverankerung ebenfalls geprüft sein müssen. Wer Wert auf Sicherheit legt, sollte die RC-Klasse schriftlich im Angebot verlangen und nicht nur mündlich zusagen lassen.

Innentüren ergänzen das Programm meist als Zargen-Türblatt-Systeme mit unterschiedlichen Oberflächen von CPL über Furnier bis lackiert. Hier lohnt sich ein Blick auf die Zargenart:

  1. Blockzarge für den Neubau, bevor der Putz aufgebracht ist
  2. Umfassungszarge für nachträglichen Einbau in bereits verputzte Wände
  3. Schallschutztüren mit umlaufender Dichtung für Arbeits- oder Schlafzimmer

Ein typischer Planungsfehler ist die falsche Zargenwahl bei der Sanierung: Wird eine Blockzarge in eine fertig verputzte Wand eingesetzt, entstehen unschöne Anschlussfugen, die aufwendig nachgearbeitet werden müssen.

Wie läuft Bestellung und Einbau ab – und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Der Ablauf folgt bei den meisten Fenster- und Türenherstellern einem ähnlichen Muster, das auch für dieses Sortiment gilt:

  1. Beratung und Aufmaß: Ein Fachbetrieb oder Außendienstmitarbeiter nimmt die Maße vor Ort, prüft Maueröffnungen auf Maßhaltigkeit und Anschlagrichtung.
  2. Angebot mit technischem Datenblatt: U-Werte, Glasart, RC-Klasse und Beschläge sollten schriftlich fixiert sein, nicht nur der Gesamtpreis.
  3. Fertigung: Je nach Auftragslage und Ausstattung liegen Lieferzeiten häufig zwischen mehreren Wochen und wenigen Monaten, Sonderfarben oder Sonderformate verlängern die Frist zusätzlich.
  4. Einbau: Der Altbestand wird entfernt, die Anschlussfuge nach RAL-Montagerichtlinie mit innen dampfbremsendem und außen diffusionsoffenem Band abgedichtet, danach folgt die Verputz- oder Laibungsarbeit.
  5. Abnahme: Funktionsprüfung von Beschlägen, Dichtungen und Verriegelung, außerdem Sichtkontrolle auf Kratzer oder Transportschäden.

Bei den Kosten bewegen sich Standardfenster in Kunststoff im mittleren, Holz-Alu-Ausführungen im oberen Preissegment; Haustüren mit Mehrfachverriegelung und guter Dämmung liegen preislich meist deutlich über einfachen Innentüren. Genaue Beträge hängen stark von Maßen, Ausstattung und Region ab, weshalb ein verbindliches Angebot immer sinnvoller ist als eine Pauschalschätzung aus dem Internet.

Ein wiederkehrendes Problem beim Einbau: Wird die Anschlussfuge nicht fachgerecht abgedichtet, entstehen Wärmebrücken und im schlimmsten Fall Feuchteschäden im Mauerwerk. Diese Arbeit sollte deshalb nicht dem günstigsten, sondern einem nachweislich erfahrenen Montagebetrieb übertragen werden.

Regionale Alternativen: Wann lohnt sich der Vergleich?

Da Fenster und Türen meist regional montiert und gewartet werden, lohnt sich vor der Bestellung ein Blick auf Betriebe in der eigenen Umgebung. Wer beispielsweise Fenster und Türen von Vennemann anfragt, findet häufig einen ähnlichen Systemaufbau, jedoch mit eigenen Schwerpunkten bei Farboptionen oder Zubehörprogrammen. Auch Niedermaier führt Fenster und Türen mit vergleichbarer technischer Bandbreite, sodass sich ein Vergleich der U-Werte und Garantiebedingungen lohnt, bevor eine Entscheidung fällt.

Kleinere Fachbetriebe wie Brauckhoff mit ihrem Fenster- und Türenangebot oder Bräuer mit Fenstern und Türen aus eigener Fertigung punkten oft mit kürzeren Reaktionszeiten bei Reklamationen und persönlicher Beratung vor Ort. Wer zusätzlich ein Angebot von Ebner für Fenster und Türen einholt, sollte dieselben Kriterien wie beim Hauptangebot ansetzen: identische Glasstärke, gleiche RC-Klasse, vergleichbare Beschlagsqualität und schriftlich festgehaltene Lieferzeiten.

Der häufigste Fehler beim Anbietervergleich ist der reine Preisvergleich ohne technische Gleichwertigkeit. Zwei Angebote wirken auf den ersten Blick ähnlich, unterscheiden sich aber in der Praxis oft in folgenden Punkten:

  • Garantiedauer auf Beschläge, Dichtungen und Oberflächen
  • Inklusivleistungen wie Entsorgung der Altfenster oder Montageschaum
  • Reaktionszeit bei Nachjustierungen oder Undichtigkeiten nach dem Einbau
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Beschläge in zehn oder mehr Jahren

Diese Punkte lassen sich am besten klären, indem man mehrere Angebote mit identischen Vorgaben zu Maßen, Glas und Sicherheitsklasse einholt und Position für Position gegenüberstellt.

Fazit: So treffen Sie eine sichere Kaufentscheidung

Das Sortiment an Fenstern und Türen deckt vom einfachen Kunststofffenster bis zur einbruchhemmenden Aluminium-Haustür die gängigen Anforderungen für Neubau und Sanierung ab. Entscheidend ist nicht der Markenname allein, sondern der Abgleich technischer Kennwerte, ein klar dokumentiertes Angebot und ein Montagebetrieb, der die Anschlussfuge fachgerecht ausführt. Wer vor der Beauftragung mehrere regionale Anbieter mit identischen Vorgaben vergleicht, erkennt Preis- und Qualitätsunterschiede zuverlässig, bevor der Auftrag unterschrieben wird.

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