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Fenster und Türen Zubehör

Fly Stop: Fliegengitter nach Maß

Fliegengitter nach Maß für Fenster und Türen von Fly Stop im Vergleich: welche Systeme, Kosten und Montagewege wirklich zur Wahl stehen.

Kategorie Fenster und Türen Zubehör
Autor Sabine Hoffmeister
Veröffentlicht
Lesezeit 4 Min.
Fly Stop: Fliegengitter nach Maß

Wer Fliegengitter nach Maß für Fenster und Türen von Fly Stop in Erwägung zieht, steht vor einer klaren Entscheidung: Standardware aus dem Baumarkt, individuelle Anfertigung durch einen Anbieter wie Fly Stop oder Sonderbau beim Schreiner vor Ort. Während die Fliegengitter Fenster und Türen als Bauteil grundsätzlich im Pillar-Artikel erklärt werden, geht es hier nur um die Frage, nach welchen Kriterien sich eine Maßanfertigung gegenüber den Alternativen wirklich lohnt.

Maßanfertigung oder Baumarkt-Set – was entscheidet wirklich?

Universalsets aus dem Baumarkt sind auf gängige Rahmenmaße zugeschnitten und lassen sich vor Ort kürzen. Das funktioniert bei rechteckigen Standardfenstern ordentlich, stößt aber bei schrägen Laibungen, Rollladenkästen, tiefen Fensterbänken oder ungewöhnlichen Türhöhen schnell an Grenzen. Fliegengitter für Fenster und Türen aus Maßanfertigung werden dagegen exakt nach den Aufmaßen der jeweiligen Öffnung gefertigt, inklusive Toleranzausgleich für schiefe Laibungen oder unebene Fensterbänke.

Das entscheidende Kriterium ist die Passgenauigkeit an den Dichtungsflächen: Nur ein exakt sitzender Rahmen schließt Spalten am Rand vollständig, durch die sonst auch bei geschlossenem Gitter Insekten eindringen. Wer nur ein einzelnes Standardfenster ohne Besonderheiten ausstatten will, kommt mit einem Baumarkt-Set meist günstiger und schneller zum Ziel. Bei krummen Maßen, besonders breiten Terrassentüren oder mehreren unterschiedlichen Öffnungen im selben Haus überwiegt der Vorteil der Maßanfertigung deutlich.

Welche Systeme bietet die Maßanfertigung für Fenster und Türen?

Anbieter von Fliegengittern nach Maß unterscheiden in der Regel nach Öffnungsart und Nutzungshäufigkeit:

  • Spannrahmen für Fenster, die selten geöffnet werden – kostengünstig, ohne Bohren im Rahmen einsetzbar.
  • Drehrahmen mit Scharnieren für Fenster und Balkontüren, die häufig genutzt werden und bei denen der Rahmen zum Putzen oder Lüften zur Seite geschwenkt werden soll.
  • Plisseeanlagen, die sich seitlich oder nach oben zusammenfalten lassen – geeignet für breite Terrassentüren, wenn ein starrer Rahmen den Durchgang stören würde.
  • Schiebeanlagen für zweiflügelige oder besonders breite Türöffnungen, bei denen ein Drehflügel keinen Platz findet.
  • Türsysteme mit Selbstschließer für stark frequentierte Eingänge, etwa zur Terrasse, damit die Öffnung nicht dauerhaft offen bleibt.

Die Wahl richtet sich weniger nach Geschmack als nach der tatsächlichen Nutzung der Öffnung – ein Drehrahmen an einer selten geöffneten Kellerfensteröffnung wäre unnötiger Aufwand, ein Spannrahmen an einer täglich genutzten Terrassentür dagegen unpraktisch.

Online-Aufmaß bei Fly Stop oder Schreiner vor Ort beauftragen?

Anbieter für Fliegengitter nach Maß für Türen und Fenster arbeiten meist mit einem standardisierten Aufmaßverfahren: Der Kunde misst Breite und Höhe der Öffnung selbst nach Anleitung, wählt System und Farbe online oder telefonisch, die Fertigung erfolgt zentral. Das ist günstiger als ein lokaler Schreinerauftrag, weil kein Vor-Ort-Termin und keine handwerkliche Einzelanfertigung anfallen. Die Verantwortung für ein korrektes Aufmaß liegt dabei allerdings beim Kunden – ein Messfehler von wenigen Millimetern kann bei diesen Systemen bereits zu einem unbrauchbaren Rahmen führen.

Ein Schreiner oder Tischler vor Ort nimmt das Aufmaß selbst, kann Unregelmäßigkeiten in der Laibung direkt einschätzen und übernimmt in der Regel auch die Montage. Das kostet spürbar mehr, senkt aber das Risiko einer Fehlbestellung praktisch auf null und lohnt sich besonders bei denkmalgeschützten Fenstern, Sonderformen oder wenn ohnehin ein größerer Umbau ansteht. Für alle, die sich das exakte Ausmessen zutrauen und selbst montieren wollen, ist die direkte Bestellung nach Maß die wirtschaftlichere Wahl.

Material, Montage und Kosten realistisch einschätzen

Bei der Bestellung eines Fliegengitters für Türen und Fenster nach Maß lohnt sich ein Blick auf drei Punkte, die den Preis und die spätere Zufriedenheit stärker beeinflussen als die Marke:

  • Rahmenmaterial: Aluminiumprofile sind formstabiler als Kunststoff und verziehen sich bei Sonneneinstrahlung weniger – wichtig bei südseitigen, großen Fensterflächen.
  • Gewebeart: Fiberglasgewebe ist die günstige Standardlösung, Metallgewebe hält Katzenkrallen stand, Pollenschutzgewebe hat eine feinere Maschung und reduziert dadurch den Luftdurchsatz spürbar.
  • Montageart: Klemm- oder Klettsysteme ohne Bohren eignen sich für Mietwohnungen, verschraubte Rahmen bieten mehr Stabilität und Langlebigkeit, sind aber nur mit Zustimmung des Vermieters zulässig.

Die Kosten für Maßanfertigungen steigen mit der Fläche und der Komplexität des Systems: Ein einfacher Spannrahmen für ein Fenster liegt im unteren, eine Schiebeanlage für eine breite Terrassentür im oberen Preissegment. Wer mehrere Öffnungen gleichzeitig ausstatten will, sollte vorab ein Gesamtaufmaß aller Fenster und Türen erstellen, um Mengenrabatte und einheitliche Optik in einem Bestellvorgang zu sichern.

Fazit: Wann sich die Maßanfertigung lohnt

Maßgefertigte Fliegengitter für Fenster und Türen sind immer dann die richtige Wahl, wenn Standardmaße nicht passen, mehrere unterschiedliche Öffnungen abgedeckt werden müssen oder Nutzung und Optik über die reine Insektenabwehr hinaus eine Rolle spielen. Bei einem einzelnen Standardfenster ohne Besonderheiten ist ein Baumarkt-Set oft die schnellere und günstigere Lösung. Wer sich beim Ausmessen unsicher ist oder eine Sonderform hat, fährt mit einem Aufmaß durch einen Schreiner vor Ort sicherer, auch wenn das mit höheren Kosten verbunden ist.

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