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Fenster und Türen Marken

WMS Fenster und Türen

WMS Fenster und Türen bestellen: So läuft Aufmaß, Angebot und Montage ab, mit Kosten, Fristen und typischen Fehlern beim Fachhändler.

Kategorie Fenster und Türen Marken
Autor Jürgen Lindemann
Veröffentlicht
Lesezeit 4 Min.
WMS Fenster und Türen

Wer sich für WMS Fenster und Türen entscheidet, kauft praktisch nie direkt ab Werk, sondern über einen regionalen Fachhändler oder Errichterbetrieb, der Beratung, Aufmaß, Bestellung und Montage aus einer Hand übernimmt. Wie bei den meisten Herstellern im mittleren und gehobenen Segment – etwa Bayerwald Fenster und Türen oder Wagner Fenster und Türen – entscheidet dieser Ablauf über Lieferzeit, Endpreis und darüber, ob das fertige Fenster am Ende wirklich passt.

Wie läuft die Bestellung Schritt für Schritt ab?

Am Anfang steht ein Beratungstermin, bei dem Fenstertyp, Material, Verglasung und Beschlagsausstattung festgelegt werden. Erst danach folgt das verbindliche Aufmaß vor Ort, denn nur mit exakten Maßen aus der bestehenden Laibung lässt sich ein passendes Angebot kalkulieren.

  • Beratung und Musterauswahl: Rahmenfarbe, Glasart, Griffe und Sicherheitsbeschläge werden festgelegt.
  • Aufmaß: ein Techniker misst jede Öffnung einzeln, auch wenn Fenster optisch identisch wirken.
  • Angebot und Bestellung: nach Freigabe geht der Auftrag ins Werk, üblich sind Vorlaufzeiten von sechs bis zehn Wochen, bei individuellen Sonderformaten auch länger.
  • Lieferung und Montage: die Fenster werden in der Regel palettenweise angeliefert und innerhalb weniger Tage eingebaut.

Ein häufiger Fehler in dieser Phase: Kunden bestellen nach einem groben Vorabmaß, weil sie Zeit sparen wollen. Das führt fast immer zu Nacharbeiten, weil das verbindliche Aufmaß abweicht und die Bestellung angepasst werden muss.

Was kosten Fenster und Türen von WMS?

Der Preis hängt vor allem von Material, Größe und Verglasung ab. Kunststofffenster mit Dreifachverglasung liegen in einem typischen Standardformat meist zwischen 400 und 900 Euro pro Stück, Holz- oder Holz-Alu-Ausführungen deutlich darüber, oft im Bereich von 900 bis 1.800 Euro. Haustüren schlagen je nach Dämmwert, Sicherheitsklasse und Design mit 1.500 bis 4.000 Euro zu Buche.

Zusätzlich zum reinen Fensterpreis fallen Kosten für Aufmaß, Demontage der Altfenster, Entsorgung, Montage nach RAL-Montagerichtlinie und gegebenenfalls neue Fensterbänke an. Wer Angebote vergleicht, sollte deshalb immer nach dem Gesamtpaket fragen, nicht nur nach dem Stückpreis – ein Vorgehen, das sich auch bei Angeboten von Müller Fenster und Türen oder Magdeburger Fenster und Türen lohnt, da die Zusammensetzung der Positionen zwischen Anbietern stark variiert.

Ein Kostentreiber, der oft übersehen wird, sind bauliche Anpassungen: Ist die Laibung nicht im Lot oder muss die Fensterbank verbreitert werden, kommen zusätzliche Maurer- oder Putzarbeiten hinzu, die im ursprünglichen Angebot meist nicht enthalten sind.

Regionale Fachhändler und wie man Angebote vergleicht

WMS-Produkte werden – wie die meisten Systemanbieter dieser Größenordnung – über ein Netz zertifizierter Fachbetriebe vertrieben, nicht über einen bundesweit einheitlichen Onlineshop. Das bedeutet: Der konkrete Preis, die Beratungsqualität und die Montagegeschwindigkeit hängen stark vom jeweiligen Händler vor Ort ab.

Beim Einholen mehrerer Angebote lohnt sich ein Blick auf vergleichbare Marktteilnehmer. Welthaus Fenster und Türen etwa positioniert sich stark über Systemhäuser mit Fokus auf Energieeffizienz, während Wagner Fenster und Türen häufig als traditioneller Handwerksbetrieb mit persönlicher Beratung auftritt. Bayerwald wiederum ist im Premiumsegment für Holz-Alu-Konstruktionen bekannt, was sich im Preis niederschlägt.

Sinnvoll ist es, mindestens zwei bis drei Angebote mit identischen technischen Vorgaben – gleicher Uw-Wert, gleiche Verglasung, gleiche Beschlagsklasse – einzuholen. Nur dann sind die Preise wirklich vergleichbar, statt Äpfel mit Birnen zu vergleichen, weil ein Anbieter beim Sicherheitsbeschlag oder bei der Verglasungsstärke spart.

Typische Fehler bei Aufmaß, Lieferung und Montage

Die meisten Reklamationen entstehen nicht am Fenster selbst, sondern an der Schnittstelle zwischen Aufmaß und Einbau. Wird die Laibungstiefe falsch erfasst, sitzt das Fenster später zu weit außen oder innen und die Anschlussfuge lässt sich nicht mehr korrekt dämmen.

  • Fehlendes Diagonalmaß: ohne Prüfung auf Rechtwinkligkeit der Öffnung passt der Rahmen später nicht sauber ein.
  • Falsche Einbauebene: wird das Fenster nicht in der wärmebrückenoptimierten Ebene montiert, entstehen später Feuchteschäden am Sturz.
  • Unzureichende RAL-Montage: fehlende innere Dampfbremse oder äußere, diffusionsoffene Abdichtung führt zu Zugluft und Schimmelbildung an der Laibung.
  • Verzögerte Lieferung: bei Sonderfarben oder Sonderformaten sollte die Vorlaufzeit realistisch mit Sicherheitspuffer eingeplant werden, gerade wenn ein Gerüst nur für einen begrenzten Zeitraum steht.

Wer diese Punkte vor der Montage kontrolliert oder kontrollieren lässt, spart sich teure Nachbesserungen, die sich sonst erst Monate später als Zugluft, Kondenswasser oder Risse im Innenputz zeigen.

Fazit

Der Kauf von WMS Fenstern und Türen läuft strukturiert ab: Beratung, verbindliches Aufmaß, Angebot, Bestellung mit realistischer Vorlaufzeit und fachgerechte Montage nach RAL-Richtlinie. Wer Angebote sauber vergleicht, technische Werte gleich hält und typische Fehlerquellen beim Aufmaß im Blick behält, bekommt unabhängig vom gewählten Fachhändler ein Ergebnis, das dicht, langlebig und wartungsarm bleibt.

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