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Fenster und Türen Marken

Wintech Fenster und Türen GmbH

Wer die Wintech Fenster und Türen GmbH beauftragen will, erfährt hier, welche Schritte, Kosten und Prüfungen vor der Montage wirklich zählen.

Kategorie Fenster und Türen Marken
Autor Torsten Reimann
Veröffentlicht
Lesezeit 5 Min.
Wintech Fenster und Türen GmbH

Wer bei der Suche nach einem Fensterbauer auf die Wintech Fenster und Türen GmbH stößt, sucht selten einen allgemeinen Ratgeber, sondern konkrete Antworten: Was leistet der Betrieb, wie läuft die Beauftragung ab, und mit welchen Kosten ist zu rechnen? Ein Fachbetrieb dieser Art übernimmt Planung, Aufmaß, Lieferung und Montage von Fenstern und Türen aus einer Hand – die technischen Grundlagen dazu behandelt der Übersichtsartikel „Fenster und Türen Technik" bereits ausführlich. Dieser Beitrag beschränkt sich auf den praktischen Weg von der ersten Anfrage bis zur abgenommenen Montage, samt der Kosten- und Förderfragen, die vor der Unterschrift geklärt sein sollten.

Welche Leistungen umfasst die Beauftragung eines Fensterbaubetriebs?

Ein Betrieb, der Fenster und Türen aus einer Hand liefert, deckt in der Regel die gesamte Kette von der Beratung bis zur fertigen Montage ab. Dazu gehört zunächst die technische Beratung: Welches Profilmaterial – Kunststoff, Holz, Holz-Alu oder Aluminium – zum Gebäude passt, welcher Verglasungsaufbau den geforderten U-Wert erreicht, und ob Sonderanfertigungen wie schallschutzoptimierte oder einbruchhemmende Elemente nötig sind.

Nach der Auswahl folgt das verbindliche Aufmaß vor Ort, ohne das keine seriöse Bestellung erfolgen sollte. Zum vollständigen Leistungsumfang zählen typischerweise:

  • Beratung zu Material, Verglasung und Beschlagstechnik
  • Maßgenaues Aufmaß der bestehenden Öffnungen
  • Fertigung oder Bezug der Elemente beim Hersteller
  • Demontage und fachgerechte Entsorgung der Altfenster oder -türen
  • Einbau nach den anerkannten Regeln der Technik inklusive Anschlussfuge
  • Innen- und außenseitige Abdichtung sowie Anpassung von Fensterbänken und Laibungen

Wichtig für die Auftragsklärung: Nicht jeder Betrieb bietet alle Punkte automatisch an. Wer beispielsweise die Entsorgung der alten Elemente selbst übernehmen will, sollte das im Angebot ausdrücklich ausschließen lassen, sonst entstehen später Unklarheiten bei der Schlussrechnung.

Wie läuft die Beauftragung Schritt für Schritt ab?

Der Ablauf folgt bei den meisten Fensterbaubetrieben einem ähnlichen Muster, unabhängig davon, ob es sich um einen regionalen Handwerksbetrieb oder einen größeren Fachbetrieb handelt. Wer die einzelnen Schritte kennt, erkennt frühzeitig, wo typischerweise Zeit verloren geht oder Missverständnisse entstehen.

  1. Erstanfrage und Beratungsgespräch: Grobe Angaben zu Anzahl, Art und gewünschtem Ausstattungsniveau der Fenster oder Türen genügen für ein erstes unverbindliches Angebot.
  2. Aufmaßtermin vor Ort: Erst nach dem exakten Aufmaß kann ein verbindliches Angebot mit festen Maßen erstellt werden. Wird dieser Termin übersprungen, drohen später Passungenauigkeiten.
  3. Angebotsprüfung und Bestellung: Das Angebot sollte Material, Glasaufbau, U-Wert, Beschläge, Montageart und Liefertermin einzeln ausweisen, nicht nur einen Pauschalpreis.
  4. Fertigung und Lieferzeit: Je nach Auslastung und Sonderanfertigung liegen zwischen Bestellung und Lieferung mehrere Wochen bis wenige Monate.
  5. Montagetermin: Die Montage erfolgt idealerweise nach dem Montageleitfaden für den Fenster- und Fassadenbau, mit fachgerechter Abdichtung der Anschlussfuge innen dampfdichter als außen.
  6. Abnahme und Dokumentation: Am Ende steht ein Abnahmeprotokoll mit Vermerk eventueller Restarbeiten oder Mängel.

Der häufigste Fehler in diesem Ablauf ist eine mündliche statt schriftliche Bestätigung von Liefertermin und Leistungsumfang. Kommt es später zu Verzögerungen, lässt sich ohne schriftliche Grundlage kaum nachweisen, was ursprünglich vereinbart war.

Mit welchen Kosten und Fördermöglichkeiten ist zu rechnen?

Die Kosten für Fenster und Türen hängen stark von Material, Größe, Verglasung und Montageaufwand ab. Als grobe Orientierung für Standardgrößen inklusive fachgerechter Montage:

ElementMaterialPreisspanne pro Stück (inkl. Montage)
Fenster, StandardmaßKunststoff, 3-fach verglastca. 500–900 €
Fenster, StandardmaßHolz-Alu, 3-fach verglastca. 900–1.600 €
Haustür, StandardmaßAluminium mit Sicherheitsbeschlagca. 2.000–4.500 €

Zusätzlich fallen 19 % Mehrwertsteuer an, sofern kein reduzierter Fall vorliegt. Wer im Zuge einer energetischen Sanierung Fenster austauscht, kann unter bestimmten Voraussetzungen Förderungen über die KfW oder das BAFA beantragen – Voraussetzung ist meist ein bestimmter maximaler U-Wert der neuen Elemente sowie die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten in die Antragstellung.

Ein häufiger und teurer Fehler: Der Förderantrag muss in der Regel vor Auftragserteilung gestellt werden, nicht nach Vertragsabschluss oder gar nach Montage. Wer zuerst bestellt und erst danach an Förderung denkt, verliert den Anspruch meist vollständig. Unabhängig von einer Förderung lassen sich Handwerkerlohnkosten – nicht die Materialkosten – zu 20 %, maximal 1.200 € pro Jahr, über die Steuererklärung geltend machen, sofern die Zahlung nachweislich per Überweisung erfolgt.

Woran erkennt man einen seriösen Fensterbaubetrieb?

Bevor ein Angebot unterschrieben wird, lohnt sich ein Blick auf die formalen Nachweise des Betriebs. Dazu zählen der Eintrag in die Handwerksrolle, eine Betriebshaftpflichtversicherung sowie – bei größeren Vorhaben – eine Zertifizierung nach dem RAL-Gütezeichen für Fenster und Haustüren beziehungsweise für die fachgerechte Montage. Referenzobjekte in vergleichbarer Größenordnung geben zusätzlich Aufschluss über die praktische Erfahrung.

Neben der Wintech Fenster und Türen GmbH sind am Markt weitere spezialisierte Anbieter mit ähnlichem Fokus tätig, etwa die PHI Technik für Fenster und Türen GmbH oder die FTT Fenster und Türen Technik GmbH. Solche Betriebe unterscheiden sich in der Praxis vor allem durch Materialschwerpunkte, regionale Verfügbarkeit und Lieferzeiten – die Prüfkriterien bleiben jedoch dieselben:

  • Liegt ein detailliertes, schriftliches Angebot mit Einzelpositionen vor?
  • Sind Gewährleistungsfristen und Montagebedingungen ausdrücklich genannt?
  • Wird die Montage nach anerkanntem Montageleitfaden durchgeführt oder nur „nach Erfahrung“?
  • Gibt es überprüfbare Referenzen oder Bewertungen aus abgeschlossenen Projekten?

Sinnvoll ist es, mindestens drei vergleichbare Angebote auf identischer Leistungsbasis einzuholen – also mit gleichem Glasaufbau, gleicher Profilstärke und gleichem Montageumfang. Nur so lassen sich Preise wirklich vergleichen; ein niedrigerer Gesamtpreis bei geringerer Glasqualität oder ohne fachgerechte Anschlussfuge ist kein echter Vorteil, sondern verschiebt Kosten in die Zukunft.

Was tun bei Mängeln nach der Montage?

Auch bei sorgfältiger Auswahl können nach dem Einbau Probleme auftreten. Häufige Mängel sind undichte Anschlussfugen, die zu Zugluft oder Feuchtigkeitsschäden führen, klemmende Beschläge, Kondenswasserbildung an der Innenseite durch fehlerhafte Dämmung der Fuge oder sichtbare Kratzer im Rahmenmaterial. Solche Punkte sollten unmittelbar bei der Abnahme im Protokoll vermerkt werden, denn ein unterschriebenes Abnahmeprotokoll ohne Mängeleintrag erschwert spätere Reklamationen erheblich.

Wird ein Mangel erst später bemerkt, ist eine schriftliche Mängelrüge mit Fristsetzung an den ausführenden Betrieb der richtige erste Schritt. Bei Werkverträgen nach BGB gilt für Bauwerke in der Regel eine Gewährleistungsfrist von fünf Jahren ab Abnahme; bei Verträgen nach VOB/B kann diese Frist abweichen und sollte im Vertrag explizit stehen.

Reagiert der Betrieb nicht innerhalb einer angemessenen Frist, kann ein unabhängiger Sachverständiger den Mangel dokumentieren – das ist besonders bei strittigen Fällen wichtig, etwa wenn unklar ist, ob ein Feuchteschaden durch fehlerhafte Montage oder durch bauseitige Gegebenheiten entstanden ist. Wer diesen Schritt zu spät geht, riskiert, dass Fristen verstreichen und Ansprüche verfallen.

Fazit

Wer einen Fensterbaubetrieb wie die Wintech Fenster und Türen GmbH beauftragen möchte, sollte den Ablauf von Aufmaß bis Abnahme kennen, Förderanträge vor Vertragsabschluss klären und Angebote auf identischer Leistungsbasis vergleichen. Formale Nachweise wie Handwerksrollen-Eintrag, Versicherung und Montagezertifizierung schaffen dabei ebenso Sicherheit wie ein sauber dokumentiertes Abnahmeprotokoll – unabhängig davon, ob am Ende dieser Betrieb oder ein vergleichbarer Anbieter den Zuschlag erhält.

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